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Inklusives Kunstprojekt mit dem Scherer Kinder- und Familienzentrum

Kunstwerk der inklusiven Künstlergruppezoom

Künstler Alessandro Benigni inspiriert Kinder

Die Symbiose zwischen Kunst und Inklusion liegt dem 41-jährigen freischaffenden Künstler Alessandro Benigni besonders am Herzen. „Jeder Mensch ist individuell und die Kunst ist ein wunderbares Medium, um Verbindungen zwischen Menschen mit und ohne Einschränkungen zu schaffen“, ist seine Intension.

So lud er Kinder vom Scherer Kinder- und Familienzentrum in der Cité Baden-Baden und dem unweit entfernten Lebenshilfe-Kindergarten zu Workshops ein. Drei Gruppen mit jeweils sechs bis acht Kindern hatten an vier Terminen die Möglichkeit, gemeinsam ihrem „künstlerischen Tatendrang“ freien Lauf zu lassen.

Auf ehemals schwarz gestrichenen Naturholz-Schranktüren wurde mit Acrylfarben ein heller, naturfarbener Untergrund aufgebracht. Dann besprachen die einzelnen Gruppen, wie sie die „Bildträger“ gestalten wollen. Dabei waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mit Ölkreiden und Öl-Pastellstiften gingen die jungen Künstler ans Werk und ließen ihren Einfällen oder spontanen Ideen freien Lauf. So entstanden farbenfrohe, abstrakt expressionistische „Werke“.

Kinder der inklusiven Künstlergruppezoom

Natascha Krell, Leiterin des Lebenshilfe-Kindergartens war gleich begeistert, als die Idee mit dem inklusiven Kunstprojekt entstand: „Gerade im künstlerischen Bereich gibt es keine Grenzen.“. „Das Schöne war, dass alle Kinder miteinander etwas schaffen konnten und somit Barrieren abgebaut wurden“, ergänzt Marina Kronberg, Leiterin der städtischen Kindertagesstätte.
Beide Verantwortlichen freuten sich, dass die Volksbank Baden-Baden / Rastatt das Kunstprojekt finanziell unterstützte. Krell und Kronberg sind sich einig, dass die Kooperation der beiden Einrichtungen mit weiteren Projekten ausgebaut werden soll.

Nicht nur mit Kindern arbeitet der in Baden-Baden geborene Künstler Benigni. Nach dem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe gründete er den eingetragenen Verein „Kunst und Inklusion e.V.“, der mit zahlreichen Institutionen, Schulen und Kommunen kooperiert. An der Erich-Kästner-Schule in Gaggenau ist Benigni Dozent.
Als freischaffender Künstler gehören Menschen zu seinen Schülern, die im weiten Sinne dem Inklusionsgedanken bedürfen, unter anderem Langzeitarbeitslose, alte Menschen und Immigranten.

Rollerprojekt des ADFC mit Spaß und Lerneffekt

Rollerfahrer beim ADFC Kurszoom

Roller fahren durch eine Parcours ist eine Herausforderung und es macht Spaß. Das erfuhren die Kinder des Schulkindergartens der Lebenshilfe in Baden-Baden in den letzten Wochen. Die Einrichtung im Edith-Mühlschlegel-Haus nahm am Rollerprojekt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) teil. Am Ende gab es eine Urkunde für die Kleinen.

„Wenn Kinder schon im Kindergarten anfangen, das Rollerfahren zu üben, kommen sie später besser mit dem Fahrrad klar“, sagte Andreas Emanuel vom ADFC-Kreisverband Baden-Baden, Bühl, Rastatt.

Seit September vergibt der ehrenamtlich tätige Projektleiter kostenlos 20 Kinder- und drei Erwachsenen-Roller für jeweils vier Wochen an Kindertageseinrichtungen in- und um die Kurstadt. Er bespricht mit den Erzieherinnen, was mit den Rollern alles möglich ist und wie sinnvoll geübt werden kann: vom Kurven fahren und dem Bewältigen von unebenem Untergrund bis zum zielgenauen Anhalten.

Rollerprojekt mit ADFCzoom

„Wir wollen unser Aktionsgebiet auch noch auf Rastatt, Bühl und Gaggenau erweitern“, so Andreas Emanuel. „Wir hatten fünf kleine Roller und einen Erwachsenen-Roller, damit wir Vorbild sein können“, berichtet stellvertretende Leitung des Schulkindergartens Melanie Hartmann.

Besonders wertvoll erschien ihr die Begleitkiste mit Pylonen, einem Riffelbrett und einer Wippe sowie Werkzeug und Luftpumpe. Damit konnte der Schulkindergarten im benachbarten Campus-Park der Cité einen Parcours für seine Kinder aufbauen.

„Ich kann Roller fahren, guck, guck!“, rief ein Mädchen stolz. Ob zaghaft oder forsch – alle hatten ihren Spaß und einen Lerneffekt. 

Im Schulkindergarten im Edith-Mühlschlegel-Haus der Lebenshilfe in der Cité werden derzeit 24 Kinder ab drei Jahren aus Baden-Baden in drei Gruppen betreut.

Urkundenverleihung beim Rollerprojektzoom

Malwettbewerb gemeinsam mit Markgraf-Ludwig-Gymnasium Baden-Baden

Die Kinder des Schulkindergartens im Edith Mühlschlegel–Haus und die Schüler des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums Baden-Baden steckten mitten in einer malerischen Woche. In einer gemeinsamen Aktion wurde einer knapp 20 Meter langen (und bisher tristen) Wand ein völlig neues und frisches Erscheinungsbild gegeben.

Ganz groß an einer Wand zu malen, sei für alle Beteiligten ein völlig anderes Erleben gewesen als auf einem kleinen Blatt Papier, erzählt Johanna Gleußner. Die Kunstpädagogin am MLG hatte im Frühjahr zum kreativen Malwettbewerb an ihrer Schule aufgerufen. Als Inspirationsquelle dienten dabei Bilder der französisch-schweizerischen Malerin Niki de Saint Phalle.

Aus den insgesamt rund 100 beteiligten Hobbykünstlern hatten sich dann Leonie Matz (7c), sowie Helene Sans und Theresa …. (beide 6b) besonders hervorgetan. Ihre farbenfrohen Motive werden nun zukünftig in Großformat im Edith Mühlschlegel – Haus zu bewundern sein. „Eine grüne Berglandschaft dient als verbindendes Element der drei Gewinnerbilder“, freut sich Kindergartenleiterin Natascha Krell, die gemeinsam mit ihren (behinderten Schützlingen) Kolleginnen die Jury gebildet hatte.

Malaktion Verschönerung 20 Meter Wandzoom

Am Montagmorgen machten sich Schülerinnen der Klasse 7c mit Feuereifer an die Arbeit. Bewaffnet mit Pinseln und Farbpaletten ging es frisch ans Werk und schon bald konnten die ersten Ergebnisse bestaunt werden. Große Blumen, bunte Schmetterlinge, Vögel und anderes Getier gehören zu den Lieblingsmotiven der Zwölf- bis Vierzehnjährigen. Die farbenprächtige Wand grenzt an einen Parkplatz und begünstigt ab sofort das fantasievolle Spielen der Drei- bis Siebenjährigen auf dem Spielplatz des Edith Mühlschlegel – Hauses.
Lemcke bedankte sich in Abwesenheit bei MLG-Elternvertreterin Petra Kübler für die tolle Unterstützung, sowie bei „Niko Jehle, der die Farben zur Verfügung gestellt hatte und dessen Mitarbeitern vom Malerfachbetrieb Jehle in Hügelsheim, die die tollen Vorarbeiten geleistet haben“. Das Beste an der Aktion sei, das kreative Miteinander ganz im Sinne von „Wir-sind-eins“, waren sich alle Beteiligten einig. Nach den Pfingstferien werde die fertig gestellte Wand mit einem kleinen Fest eingeweiht, lud Christian Lemcke alle fleißigen Helferinnen und Helfer zu einem feierlichen Beisammensein ein.

"Wir ernten, was wir säen..." vom Korn zum Brot - Wissen ist Ährensache!

Projekt "Ernten, was wir säen"zoom
Projekt "Ernten, was wir säen"zoom
 

In Zusammenarbeit mit Peters Gute Backstube und 5 Kindergärten aus der nahen Umgebung säen wir ein kleines Bioland-Weizenfeld an unserer Backstube in Bühl ein, um es dann bis zur Ernte zu pflegen und mitzuerleben, wie alles wächst und gedeiht und daraus ein Brot entsteht.

© Lebenshilfe der Region Baden-Baden - Bühl - Achern e.V

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